Venus A
- All-in-One-Design: Wechselrichter und langlebiger LiFePO4-Batteriespeicher in einem kompakten, platzsparenden System vereint
- Modulare Skalierbarkeit
- 4 MPPT-Solareingänge: Bis zu 2.400 W PV-Eingangsleistung über vier unabhängige Kanäle für maximale Flexibilität bei der Modulausrichtung
Derzeit nicht verfügbar
- Bundle-Vorteil: Sofortige 10,60 kWh Kapazität durch die Kombination aus Basis-Speicher und vier Erweiterungsmodulen
- All-in-One-Design: Bidirektionaler Wechselrichter und langlebige LiFePO4-Batteriespeicher in einem einzigen, schnell installierten System
- Zukunftssicher: Bei Bedarf kann noch ein weiteres Modul für die Maximalkapazität von 12,72 kWh ergänzt werden
Derzeit nicht verfügbar
- Bundle-Vorteil (Vollausbau)
- All-in-One-Design: Bidirektionaler Wechselrichter und langlebige LiFePO4-Batteriespeicher in einem einzigen, schnell installierten System
- Höchste Autarkie: Mit 12,72 kWh erreichen Sie das absolute Maximum an Speicherkapazität für dieses System – ideal für höchste Ansprüche
Derzeit nicht verfügbar
- Bundle-Vorteil: Sofortige 4,24 kWh Kapazität durch die Kombination aus Basis-Speicher und Erweiterungsmodul
- All-in-One-Design: Bidirektionaler Wechselrichter und langlebige LiFePO4-Batteriespeicher in einem einzigen, schnell installierten System
- Zukunftssicher: Bei weiter steigendem Bedarf auf bis zu 12,72 kWh erweiterbar
Derzeit nicht verfügbar
- Bundle-Vorteil: Sofortige 8,48 kWh Kapazität durch die Kombination aus Basis-Speicher und drei Erweiterungsmodulen
- All-in-One-Design: Bidirektionaler Wechselrichter und langlebige LiFePO4-Batteriespeicher in einem einzigen, schnell installierten System
- Zukunftssicher: Bei weiter steigendem Bedarf auf bis zu 12,72 kWh erweiterbar
Derzeit nicht verfügbar
- Passgenaue Skalierung: Erweitern Sie Ihr bestehendes Venus-A-System in flexiblen 2,12-kWh-Schritten
- Maximale Kapazität: Bis zu 5 Erweiterungsmodule können für maximal 12,72 kWh Gesamtkapazität zusammengeschaltet werden
- Sichere LiFePO₄-Zellen
Derzeit nicht verfügbar
Marstek Venus A: Balkonspeicher im Überblick
Ein Balkonspeicher nimmt den Überschuss Ihres Balkonkraftwerks auf und gibt ihn abends ins Hausnetz ab, statt ihn ungenutzt einzuspeisen. Die Geräte sind steckerfertig oder besonders einfach zu installieren und richten sich an Haushalte ohne große Dachanlage. Hier erfahren Sie, welche Bauarten es gibt und worauf Sie vor dem Kauf achten sollten.
Die Artikel im Überblick
Über Marstek
Marstek entwickelt Plug-in-Batterien und All-in-One-Speicher für Haushalte, die ihren Solarstrom vom Balkon, Garten oder Dach selbst nutzen wollen. In unserem Sortiment finden Sie die Familien Jupiter C Plus, Venus A, Venus D, Venus E und Venus X, vom kompakten Nachrüstspeicher bis zum erweiterbaren System mit mehreren Kilowattstunden. Überwacht und gesteuert werden die Geräte über die Marstek-App.
Aufbau und Funktionsweise
Ein Balkonspeicher besteht aus einer Lithium-Batterie mit Batteriemanagementsystem und Leistungselektronik. Ohne Speicher wird der Solarstrom eines Balkonkraftwerks direkt ins Wohnungsnetz eingespeist und von gleichzeitig laufenden Geräten verbraucht. Nur ein kleiner Teil bleibt ungenutzt. Mit Speicher wird der Überschuss tagsüber zwischengespeichert und am Abend wieder abgegeben.
Zwei Bauarten sind üblich. Bei der DC-gekoppelten Variante werden die Solarmodule direkt am Speicher angeschlossen, der dann auch die Einspeisung ins Hausnetz regelt. Bei der AC-gekoppelten Variante bleibt Ihr vorhandener Mikrowechselrichter im Einsatz, und der Speicher wird zusätzlich per Stecker an die Steckdose angeschlossen. Stiftung Warentest untersuchte 2026 fünf steckerfertige Geräte mit rund 2 kWh Kapazität; modulare Systeme reichen deutlich darüber.
Meist kommen Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) zum Einsatz, die thermisch robust sind. Die Herstellerangabe zur Kapazität ist nie vollständig nutzbar, denn Reserven und Verluste gehen davon ab. Stiftung Warentest ermittelte bei den fünf Geräten Werte zwischen 1,92 und 2,69 kWh und stellte fest, dass nicht alle Geräte die versprochene Strommenge liefern.
Worauf Sie bei der Auswahl achten
Beginnen Sie mit der Kapazität. Rund 2 kWh genügen laut Stiftung Warentest, um einen Kühlschrank eine Nacht lang zu betreiben oder Lampe, Laptop und Router mehrere Stunden zu versorgen. Die Verbraucherzentrale sieht einen Speicher eher bei höherem Stromverbrauch und ab zwei Modulen als lohnend, weil dann tagsüber Überschuss anfällt.
Weitere Kriterien sind die Ausgangsleistung (bei Steckersolar-Geräten darf der Wechselrichter höchstens 800 Watt abgeben, die Module dürfen bis 2.000 Wattpeak haben), die Anschlussart, eine Notstromsteckdose und der Temperaturbereich. Achten Sie auf Herstellernachweise zur Produktnorm DIN VDE V 0126-95 oder zum DGS-Sicherheitsstandard, die die Verbraucherzentralen empfehlen. Im Test von Stiftung Warentest erhielten drei von fünf Speichern ein Mangelhaft, weil sie zu viele elektromagnetische Störsignale aussendeten, und bei vier Geräten drang beim Starkregentest Wasser in die Steckdosen. Deshalb lohnt der Blick auf Prüfberichte und Außenaufstellungsfreigabe.
Kaufen Sie lieber etwas kleiner und erweiterbar als zu groß. Modulare Systeme lassen sich ergänzen, wenn der Bedarf wächst. Berücksichtigen Sie auch App und Datenschutz: Stiftung Warentest prüfte das Datensendeverhalten der Android-App, das Nutzerkonto, die Netzwerksicherheit und die Datenschutzerklärung.
Zusammenspiel mit Balkonkraftwerk und Hausnetz
Der Speicher kann nur laden, wenn tagsüber mehr Solarstrom entsteht, als Ihr Haushalt gerade verbraucht. Damit er nicht unnötig in das Netz einspeist oder Ihren Strom aus dem Netz lädt, benötigt er eine Messung des Hausverbrauchs, beispielsweise über einen Smart-Meter oder ein mitgeliefertes Messgerät. Prüfen Sie, welche Zähler und Schnittstellen das System unterstützt.
Eine Powerstation ist kein Ersatz: Stiftung Warentest hält die getesteten mobilen Geräte als Zwischenspeicher für ein Balkonkraftwerk für kaum geeignet, weil sie nicht ins Hausnetz einspeisen können. Auch der Ausfallschutz ist begrenzt: Die Off-Grid-Steckdose versorgt nur angeschlossene Geräte, nicht die feste Hausinstallation.
Je mehr Strom Ihr Haushalt tagsüber ohnehin direkt verbraucht, desto weniger bleibt für den Speicher übrig. Wer tagsüber meist außer Haus ist, profitiert stärker. Ohne Speicher geht bei Steckersolar-Geräten nur wenig Strom ungenutzt ins Netz, deshalb lohnt sich ein Speicher vor allem dann, wenn deutlich mehr erzeugt als gleichzeitig verbraucht wird.
Installation, Anmeldung und Sicherheit
Kleine Geräte dürfen laut Verbraucherzentrale an einer haushaltsüblichen Schuko-Steckdose betrieben werden. Bei mehr als 960 Watt Modulleistung fordert die Produktnorm eine spezielle Einspeisesteckdose, die eine Elektrofachkraft installieren muss. Lassen Sie jede Änderung an der festen Hausinstallation grundsätzlich von einer Elektrofachkraft ausführen.
Steckersolar-Geräte werden im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet, der Speicher laut Verbraucherzentrale einzeln. Die Aussagen dazu, ob zusätzlich der Netzbetreiber zu informieren ist, sind uneinheitlich. Prüfen Sie deshalb die aktuelle Rechtslage und die Vorgaben Ihres Netzbetreibers. Mieter und Wohnungseigentümer sollten Vermieter bzw. Eigentümergemeinschaft vorab einbeziehen. Stellen Sie den Speicher geschützt vor Regen, Hitze und Frost auf und halten Sie Abstand zu brennbaren Materialien.
Typische Fehler bei der Auslegung
Ein häufiger Fehler ist ein zu großer Speicher für ein kleines Balkonkraftwerk: Wo tagsüber kaum Überschuss entsteht, bleibt der Speicher leer. Ebenso unrealistisch ist die Erwartung, damit die ganze Wohnung bei Stromausfall zu versorgen oder ganzjährig unabhängig vom Netz zu werden.
Weitere Stolpersteine: die 800-Watt-Grenze am Ausgang überschreiten, die Messung des Hausverbrauchs falsch platzieren, den Speicher ungeschützt im Freien betreiben und die Anmeldung vergessen. Rechnen Sie den Nutzen mit Ihrem eigenen Lastprofil durch; die Verbraucherzentrale verweist dafür auf den Steckersolarsimulator der HTW Berlin.
DC- oder AC-gekoppelter Balkonspeicher?
| Kriterium | DC-gekoppelt (Module am Speicher) | AC-gekoppelt (per Steckdose) |
|---|---|---|
| Anschluss der Module | Direkt am Speicher, der den Wechselrichter enthält | Module bleiben am vorhandenen Mikrowechselrichter, der Speicher hängt zusätzlich an der Steckdose |
| Nachrüstung | Bei vorhandenem Balkonkraftwerk muss die Verkabelung bzw. der Wechselrichter angepasst werden | Einfach: ergänzend einstecken und einrichten |
| Wandlungsverluste | Solarstrom wird weniger oft gewandelt | Mehrere Wandlungsschritte zwischen Modul, Batterie und Hausnetz |
| Messung des Hausverbrauchs | Nötig, damit nur Überschuss gespeichert und passend abgegeben wird | Nötig, damit nur Überschuss gespeichert und passend abgegeben wird |
| Notstromsteckdose | Je nach Gerät vorhanden, versorgt nur angeschlossene Geräte | Je nach Gerät vorhanden, versorgt nur angeschlossene Geräte |
| Typischer Einsatz | Neues Balkonkraftwerk, Komplettset aus Modulen und Speicher | Bestehendes Balkonkraftwerk um einen Speicher ergänzen |
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Häufige Fragen
Lohnt sich ein Speicher am Balkonkraftwerk?
Das hängt von Ihrem Verbrauch, der Modulleistung und der Tageszeit ab, zu der Sie Strom nutzen. Laut Verbraucherzentrale lohnt sich ein Speicher eher bei höherem Verbrauch und größerem Gerät, ab zwei Modulen kann er sich auszahlen. Eine individuelle Berechnung, etwa mit dem Steckersolarsimulator der HTW Berlin, ist sinnvoller als eine Pauschalaussage.
Wie groß sollte der Balkonspeicher sein?
Orientieren Sie sich an Ihrem Abend- und Nachtverbrauch und an dem Überschuss, den Ihre Module liefern. Stiftung Warentest nennt rund 2 kWh als Größenordnung für die getesteten Geräte. Das reicht für einen Kühlschrank über Nacht oder für Lampe, Laptop und Router über mehrere Stunden. Ein größerer Speicher bringt nichts, wenn er mangels Überschuss selten voll wird.
Muss ich den Balkonspeicher anmelden?
Ja, laut Verbraucherzentrale muss jeder Speicher einzeln im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden, auch wenn er zu einem Steckersolar-Gerät gehört. Ob zusätzlich eine Meldung beim Netzbetreiber nötig ist, wird in Quellen unterschiedlich dargestellt. Klären Sie das anhand der aktuellen Rechtslage und der Vorgaben Ihres Netzbetreibers.
Versorgt mich der Speicher bei einem Stromausfall?
Einige Geräte haben dafür eine Notstromsteckdose, an der Sie einzelne Verbraucher wie einen Router betreiben können. Das Hausnetz und fest installierte Verbraucher wie Herd oder Heizung versorgt der Speicher nicht. Achten Sie beim Kauf auf die Dauerleistung der Notstromsteckdose und darauf, ob die Module den Speicher währenddessen nachladen.
Kann ich eine Powerstation als Balkonspeicher nutzen?
In der Praxis kaum. Powerstationen speisen nach Einschätzung von Stiftung Warentest nicht ins Hausnetz ein, Kabel müssten täglich umgesteckt werden. Voll geladen hat das Solarmodul dann keinen Abnehmer mehr. Für diesen Zweck gibt es eigens konstruierte Balkonspeicher.
Darf der Speicher draußen stehen?
Nur wenn der Hersteller das Produkt dafür freigibt, und selbst dann sollten Sie einen vor Starkregen, Hitze und Frost geschützten Platz wählen. Stiftung Warentest prüfte die Speicher zwar bei minus 20 bis plus 55 Grad, beobachtete aber bei vier von fünf Geräten Wassereintritt in die Steckdosen beim Starkregentest.
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