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Wechselrichter Fronius Tauro ECO 100-3-P

Fronius Tauro ECO 100-3-P – Maximale Performance für gewerbliche PV-Großanlagen Der Fronius Tauro ECO 100-3-P ist ein leistungsstarker, dreiphasiger Stringwechselrichter mit 100 kVA AC-Nennleistung, speziell entwickelt für den wirtschaftlichen Betrieb großer Photovoltaiksysteme. Er überzeugt mit einem robusten Outdoor-Design (IP66), hoher Effizienz, minimalem Installationsaufwand und maximaler Flexibilität bei der Anlagenplanung – ob zentral oder dezentral. Die ECO-Variante der Fronius Tauro Serie verzichtet auf MPP-Tracking pro Strang und setzt auf ein zentrales MPP-Konzept, ideal für homogen ausgelegte Anlagen mit zentraler Stringsammlung. Mit dem Fokus auf reduzierte BOS-Kosten (Balance of System) liefert der Tauro ECO höchste Wirtschaftlichkeit bei maximaler Ausfallsicherheit. Produkthighlights 100 kVA AC-Leistung für PV-Großanlagen Zentralisiertes MPP-Tracking mit hohem Eingangsstrom (bis 187 A) Industrie-taugliches IP66-Gehäuse – ideal für Außeninstallationen Kostenoptimiert für zentrale Anlagenkonzepte Kompatibel mit Modbus (TCP/RTU), Sunspec & Fronius Solar API Integriertes Monitoring über Fronius Solar.web Aktive Kühlung für zuverlässigen Betrieb bei bis zu 60 °C Umgebungstemperatur Smart Grid ready: dynamische Einspeisung & Blindleistungsregelung Technische Daten – Fronius Tauro ECO 100-3-P Merkmal Spezifikation AC-Nennleistung 100.0 kVA AC-Nennspannung 400 V AC-Spannungsbereich 310 – 480 V Phasen 3~ Max. Eingangsspannung (DC) 1000 V MPP-Tracker 1 (zentral) Max. Eingangsstrom 187 A DC-Anschlüsse 6x 1-fach DC-Eingänge Wirkungsgrad (europ.) bis 98.5 % Kühlung Aktiv (geregelte Lüfter) Schutzart IP66 – voll outdoorfähig Betriebstemperatur -40 °C bis +60 °C Abmessungen (B x H x T) ca. 755 x 1105 x 285 mm Gewicht 103 kg Montage Wand- oder Bodenmontage Kommunikation Ethernet, RS485, WLAN (optional), USB Protokolle Modbus TCP/RTU, Sunspec, Fronius Solar API Überwachung Integriert mit Solar.web   Vorteile im Einsatz ✔ Wirtschaftlichste Lösung für zentrale Anlagenstruktur ✔ Witterungsbeständig & langlebig mit aktiver Kühlung & IP66 ✔ Reduktion der BOS-Kosten durch Wegfall externer Combiner-Boxen ✔ Höchste Systemverfügbarkeit durch robustes Design ✔ Kompatibel mit Fronius Smart Meter, Solar.web, Energiemanagementsystemen ✔ Zukunftssicher dank Smart Grid Ready-Funktionalität Typische Anwendungen Großflächige PV-Freifeldanlagen mit zentraler DC-Sammelstruktur Gewerbe- und Industriebauten mit hoher Anschlussleistung Installationen in heißen oder rauen Umgebungen (bis 60 °C) Kombination mit Fronius Smart Meter zur Lastüberwachung und Einspeiseregelung Lieferumfang Fronius Tauro ECO 100-3-P Wechselrichter DC-Verschraubungen Wandmontagezubehör Benutzerhandbuch und Inbetriebnahmeanleitung   Der Fronius Tauro ECO 100-3-P ist ein Hochleistungswechselrichter, der bei niedrigsten Systemkosten höchste Performance bietet – robust, effizient, skalierbar. Die perfekte Wahl für Planer und EPCs, die kompromisslos auf Zuverlässigkeit, Leistung und Wirtschaftlichkeit setzen.

  • 100 kVA AC-Leistung: für PV-Großanlagen
  • Zentralisiertes MPP-Tracking
  • Industrie-taugliches IP66-Gehäuse

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Kaufberatung

Fronius Tauro: String-Wechselrichter im Überblick

Ein String-Wechselrichter wandelt den Gleichstrom ganzer Modulreihen (Strings) in netzkonformen Wechselstrom um. Er ist die klassische Lösung für PV-Anlagen ohne Batteriespeicher, vom Einfamilienhaus bis zum großen Gewerbedach. Hier erfahren Sie, worauf es bei Leistung, MPP-Trackern, Phasen und Schutzart ankommt.

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Über Fronius

Fronius ist ein österreichisches Unternehmen mit Wurzeln in der Batterieladetechnik und seit 1992 im Solargeschäft. Bei Advanced Tech finden Sie die Hochvolt-Speicher Reserva und Reserva Pro sowie die Wechselrichter Symo GEN24 Plus, Verto Plus, Symo Advanced und Tauro ECO. Die Hybrid-Wechselrichter binden Batterie und Notstrom in eine PV-Anlage ein, die übrigen Geräte decken klassische Anlagen bis 100 kW ab.

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So arbeitet ein String-Wechselrichter

Mehrere Solarmodule werden in Reihe zu einem String geschaltet, dabei addieren sich die Spannungen. Der Wechselrichter wandelt diesen Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) um und speist ihn im Takt des öffentlichen Netzes ein. Damit die Module möglichst viel Leistung liefern, regelt ein MPP-Tracker (MPPT, von Maximum Power Point) die Spannung laufend so, dass das Produkt aus Spannung und Strom am größten ist. Je Tracker lassen sich ein oder mehrere Strings anschließen; Strings mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Länge gehören an getrennte Tracker.

Netzgekoppelte Wechselrichter besitzen eine Inselnetzerkennung und trennen sich bei einem Netzausfall automatisch vom Netz. Das ist eine Sicherheitsfunktion und kein Defekt: Ohne Speicher und Notstromtechnik liefert die Anlage bei einem Stromausfall keinen Strom ins Haus.

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Worauf Sie bei der Auswahl achten

Leistung: Als Orientierung nennt die Verbraucherzentrale eine Wechselrichter-Nennleistung von etwa 90 bis 110 Prozent der Modulleistung (kWp). Eine etwas höhere Modulleistung (DC/AC-Verhältnis über 1, auch Überbelegung genannt) ist möglich, weil Module selten ihre volle Nennleistung erreichen; die Grenze setzt die Herstellerfreigabe für DC-Leistung, Eingangsstrom und Spannung. MPP-Tracker: Je mehr Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Verschattung, desto eher lohnen sich mehrere unabhängige Tracker.

Phasen: Einphasige Geräte speisen nur auf einer Phase ein, dreiphasige verteilen die Leistung auf alle drei. Die Anschlussregel VDE-AR-N 4105 begrenzt die Schieflast, also die Unsymmetrie zwischen den Phasen, in der Regel auf 4,6 kVA; größere Leistungen werden dreiphasig oder über kommunikativ gekoppelte einphasige Geräte umgesetzt. Schutzart: IP65 bedeutet staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser, IP66 gegen starkes Strahlwasser (DIN EN 60529); für die Außenmontage ist das wichtig. Prüfen Sie außerdem Kommunikation und Monitoring (WLAN, LAN, RS485/Modbus), DC-Trennschalter, Überspannungsschutz und Lichtbogenerkennung (AFCI), die Fehlerlichtbögen in DC-Leitungen erkennen soll.

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Zusammenspiel mit Modulen, Zähler und Netz

Beim Auslegen der Strings muss die Leerlaufspannung der Module bei tiefen Temperaturen unter der maximalen Eingangsspannung des Wechselrichters bleiben, denn sie steigt bei Kälte. An heißen Tagen soll die Spannung dagegen noch im MPP-Spannungsbereich liegen. Die Werte stehen in den Datenblättern von Modul und Wechselrichter; viele Hersteller bieten dafür Auslegungsprogramme an.

Ein Energiezähler (oft Smart Meter genannt) am Netzanschluss liefert dem Wechselrichter Messwerte für die Eigenverbrauchsanzeige und eine dynamische Einspeisebegrenzung; er ist nicht dasselbe wie das intelligente Messsystem des Netzbetreibers. Einspeisemanagement bedeutet, dass die Einspeiseleistung begrenzt oder vom Netzbetreiber reduziert werden kann, wofür der Wechselrichter eine Steuerschnittstelle braucht. Nach Angaben der HTW Berlin gilt für seit Februar 2025 neu installierte Anlagen zeitweise eine Begrenzung auf 60 Prozent der Modulnennleistung, solange kein intelligentes Messsystem verbaut ist. Bei Anlagen über 30 kVA wird laut Herstellerzertifikaten ein zentraler Netz- und Anlagenschutz am Zählerplatz gefordert.

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Installation, Sicherheit und Anmeldung

Installation und Anschluss des Wechselrichters, besonders auf der DC-Seite und am Netzanschluss, gehören ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Solarmodule liefern bei Lichteinfall immer Gleichspannung, auch wenn die AC-Seite getrennt ist; deshalb wird eine DC-Freischaltmöglichkeit verlangt (DIN VDE 0100-712), und örtliche Brandschutzanforderungen können weitere Maßnahmen fordern. Wählen Sie einen Montageort mit Abstand für die Kühlung, möglichst ohne pralle Sonne und mit gutem Zugang für den Service.

Jede Anlage muss beim Netzbetreiber angemeldet und im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden, nach Angaben der Verbraucherzentrale innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Das ist keine Rechtsberatung: Fristen, Einspeisegrenzen und Förderungen ändern sich, bitte prüfen Sie die aktuelle Rechtslage.

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Typische Fehler bei der Auslegung

Häufig werden Strings mit verschiedener Ausrichtung oder Länge an einen gemeinsamen Tracker gelegt, was Ertrag kostet. Ebenfalls verbreitet: die Kältespannung der Module nicht zu berechnen, den Wechselrichter deutlich zu klein oder zu groß zu wählen, einphasige Geräte ungleich auf die Phasen zu verteilen oder den Montageort in der prallen Sonne ohne Luftzirkulation zu wählen.

Wer später einen Speicher ergänzen möchte, sollte das vor dem Kauf klären: Ein Speicher lässt sich über einen eigenen Batteriewechselrichter AC-seitig nachrüsten, ein Hybrid-Wechselrichter bietet den Batterieanschluss dagegen direkt im Gerät. Denken Sie außerdem an Zähler, Kommunikation und passende Schutztechnik.

Vergleich

String oder Hybrid?

KriteriumString-WechselrichterHybrid-Wechselrichter
BatterieanschlussKein Batterieeingang; ein Speicher wird bei Bedarf AC-seitig mit eigenem Batteriewechselrichter ergänztBatterieeingang im Gerät (DC-Kopplung); die Batterie muss zur Herstellerfreigabe passen
Notstrom / ErsatzstromNicht vorgesehen; die Anlage schaltet bei Netzausfall abJe nach Gerät und Zubehör möglich, Leistung im Backup-Betrieb begrenzt
Typischer EinsatzPV-Anlagen ohne Speicher, Einspeisung und direkter Eigenverbrauch, auch große GewerbedächerEigenverbrauch erhöhen, Strom speichern, optional Backup
PlanungsaufwandStrings, Spannungen, Phasen, MPP-TrackerZusätzlich Batteriespannung, Lade- und Entladeleistung, Backup-Leistung und Kompatibilitätsliste
Erweiterung späterSpeicher über separaten Batteriewechselrichter nachrüstbarBatteriemodule innerhalb der Herstellerfreigabe ergänzbar
ZählerEnergiezähler optional, je nach Vorgabe des NetzbetreibersEnergiezähler für die Speichersteuerung meist erforderlich
Zusatzkauf

Passend dazu

Fragen

Häufige Fragen

Wie groß sollte mein String-Wechselrichter sein?

Als Orientierung nennt die Verbraucherzentrale 90 bis 110 Prozent der Modulleistung in kWp. Bei Ost-West-Dächern oder viel Verschattung kann die Wechselrichterleistung eher im unteren Bereich liegen, weil die Spitzenleistung nicht überall gleichzeitig anliegt. Eine Überbelegung ist nur im Rahmen der Herstellerfreigabe zulässig; lassen Sie die Auslegung vom Fachbetrieb prüfen.

Einphasig oder dreiphasig?

Die Anschlussregel VDE-AR-N 4105 begrenzt die Schieflast in der Regel auf 4,6 kVA. Für größere Leistungen sind deshalb dreiphasige Geräte üblich; alternativ lassen sich mehrere einphasige Geräte kommunikativ koppeln. Welche Lösung zulässig ist, entscheidet am Ende Ihr Netzbetreiber.

Wie viele MPP-Tracker brauche ich?

Für ein Dach mit einer Ausrichtung reicht oft ein Tracker mit mehreren gleichen Strings. Bei Ost-West-Belegung, mehreren Dachflächen oder teilweiser Verschattung sind getrennte Tracker sinnvoll, damit sich die Strings nicht gegenseitig ausbremsen. Prüfen Sie zusätzlich den maximalen Strom je Tracker im Datenblatt.

Warum liefert meine PV-Anlage bei Stromausfall keinen Strom?

Ein netzgekoppelter String-Wechselrichter braucht das Netz als Referenz und schaltet bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. So wird verhindert, dass ein abgeschaltetes Netz unbeabsichtigt Spannung führt. Für Notstrom oder Ersatzstrom ist ein Gerät mit entsprechender Funktion nötig, meist ein Hybrid-Wechselrichter mit Batterie und Umschalttechnik.

Kann ich später einen Speicher nachrüsten?

Ja, meist als AC-gekoppelter Speicher mit eigenem Batteriewechselrichter. Diese Variante gilt als einfacher nachrüstbar, hat im Schnitt aber etwas höhere Umwandlungsverluste als eine DC-Kopplung. Alternativ ersetzen Sie den String-Wechselrichter durch einen Hybrid-Wechselrichter. Ein Speicher wird im Marktstammdatenregister zusätzlich als eigene Einheit erfasst.

Was bedeuten IP65 und IP66 beim Wechselrichter?

Die Schutzart nach DIN EN 60529 beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper und Wasser. Bei IP65 und IP66 steht die erste 6 für Staubdichtheit; die zweite Ziffer steht bei 5 für Strahlwasser und bei 6 für starkes Strahlwasser. Dauerndes Untertauchen ist damit nicht abgedeckt, und auch ein hoher Schutzgrad ersetzt keinen gut belüfteten Montageort.

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